5 Fragen an: Halina Wawzyniak (DIE LINKE)

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Halina Wawzyniak, Jahrgang 1973, Juristin, seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist Mitglied des Parteivorstandes, netzpolitische und rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Halina Wawzyniak fordert, dass der Ausschuss für Digitale Agenda die Federführung für netzpolitische Themen bekommt. Sie will allen eine gleichberechtigte Teilhabe am Netz ermöglichen und wird sich für einen umfassenden Datenschutz stark machen.

1. Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?

Vor einigen Jahren begann ich damit, selbst zu bloggen und soziale Medien wie Facebook und Twitter auch für meine politische Arbeit zu nutzen. Ich bin in das netzpolitische Spektrum allmählich hineingewachsen. 2010 wurde ich dann Obfrau in der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft und netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

2. Welches netzpolitische Thema liegt Ihnen besonders am Herzen, das Sie im #btADA verfolgen wollen?

Besonders wichtig ist mir, dass allen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, gleichberechtigt am Internet teilzuhaben. Weiterlesen

2 Anträge gegen Vorratsdatenspeicherung

Voraussichtlich am 20. Februar 2014 werden die Anträge „Vorratsdatenspeicherung verhindern“ (Bündnis 90/Die Grünen) und „Endgültig auf Vorratsdatenspeicherung verzichten“ (DIE LINKE) erstmalig im Deutschen Bundestag beraten. Bei den Überweisungsvorschlägen wird der Ausschuss Digitale Agenda mit aufgeführt.

Drucksache 18/302

Drucksache 18/381

Die Anträge wurden in folgende Ausschüsse überwiesen: Recht und Verbraucherschutz (federführend), Innenausschuss, Wirtschaft und Energie, Angelegenheiten der Europäischen Union, Kultur und Medien sowie in den Ausschuss Digitale Agenda.