5 Fragen an: Christina Kampmann (SPD)

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Christina Kampmann, Jahrgang 1980, Politikwissenschaftlerin, seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist ordentliches Mitglied im Innenausschuss.

Bereits seit ihrem Studium der Politikwissenschaft ist Christina Kampmann mit netzpolitischen Themen beschäftigt, sie engagiert sich seit längerer Zeit gegen die Vorratsdatenspeicherung. Politische Schwerpunkte setzt sie bei den digitalen Bürgerrechten, dem Schutz der Privatssphäre und einem freien Internet. Neben der Freiheit der Kommunikation im Netz will sie sich auch für mehr Transparenz und Partizipation bei politischen Entscheidungen einsetzen.

1. Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?

Für die Jusos habe ich seit 2008 im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung mitgearbeitet. Der AK koordiniert, wie Sie wissen, das gemeinsame Engagement verschiedener Akteure gegen die Vorratsdatenspeicherung. In diesem Zusammenhang war ich an der Vorbereitung der Demonstration „Freiheit statt Angst“ beteiligt, an der in dem Jahr 2013 in Berlin rund 50.000 Menschen teilgenommen haben. Netzpolitik, Vorratsdatenspeicherung und Bürgerrechte im Digitalen Zeitalter waren außerdem zentrale Bestandteile meines Studiums.

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