5 Fragen an: Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen)

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Dieter Janecek, Jahrgang 1976, seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist ordentl. Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie und seit 2008 Landesvorsitzender der Grünen in Bayern.

Das sich im Wandel befindliche Verhältnis zwischen Mensch und Maschine interessiert Dieter Janecek besonders. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Internet und Telekommunikation und fordert, es als eigenständigen Bereich der Industriepolitik zu sehen.

1. Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?

Als PR-Berater für Kommunikations- und IT-Firmen konnte ich Anfang des letzten Jahrzehnts Einblick in die Datenschutz- und Sicherheitsthematik aus Firmensicht gewinnen. Das Platzen der Dotcom-Blase 2001/2002 war für mich eine weitere prägende Erfahrung in meinem damaligen beruflichen Umfeld. Später hab ich bei den bayerischen Grünen die interne Kommunikation auf neue Füße gestellt. 2011 schließlich habe ich als Landesvorsitzender einen Zukunftskongress zum Digitalen Wandel auf den Weg gebracht. Mit dabei damals frisch nach den Wikileaks-Enthüllungen u.a. Daniel Domscheit-Berg.

2. Welches netzpolitische Thema liegt Ihnen besonders am Herzen, das Sie im #btADA verfolgen wollen?
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5 Fragen an: Halina Wawzyniak (DIE LINKE)

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Halina Wawzyniak, Jahrgang 1973, Juristin, seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist Mitglied des Parteivorstandes, netzpolitische und rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Halina Wawzyniak fordert, dass der Ausschuss für Digitale Agenda die Federführung für netzpolitische Themen bekommt. Sie will allen eine gleichberechtigte Teilhabe am Netz ermöglichen und wird sich für einen umfassenden Datenschutz stark machen.

1. Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?

Vor einigen Jahren begann ich damit, selbst zu bloggen und soziale Medien wie Facebook und Twitter auch für meine politische Arbeit zu nutzen. Ich bin in das netzpolitische Spektrum allmählich hineingewachsen. 2010 wurde ich dann Obfrau in der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft und netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

2. Welches netzpolitische Thema liegt Ihnen besonders am Herzen, das Sie im #btADA verfolgen wollen?

Besonders wichtig ist mir, dass allen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, gleichberechtigt am Internet teilzuhaben. Weiterlesen

5 Fragen an: Jens Koeppen (CDU)

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Jens Koeppen, Jahrgang 1962, seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda, ordentl. Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie sowie stellv. Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Jens Koeppen ist der ambitionierte neue Vorsitzende des Ausschusses Digitale Agenda. Er ist der Ansicht, dass viele digitale Themen zusammen gedacht werden müssen und daher nicht „filetiert“ werden sollten. Er will daher im neuen Ausschuss „thematisch zusammenführen was zusammen gehört.“

1. Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?

Das ist schon sehr lang her. Die Befassung mit der Thematik begann durch den mangelnden  Zugang zum schnellen Internet in meiner Heimatregion, der Uckermark. Seit 5 Jahren ca. gehört die Digitalisierung unserer Gesellschaft zu einem meiner politischen Schwerpunktthemen.

2. Welches netzpolitische Thema liegt Ihnen besonders am Herzen, das Sie im #btADA verfolgen wollen?

Ich möchte das Thema nicht so filetieren. Vieles muss man zusammen denken und zusammen entscheiden. Darum gibt es ja auch unseren Ausschuss. Dennoch halte ich persönlich die Schaffung guter infrastruktureller Voraussetzungen in allen Regionen und Ortschaften sowie den Schutz dieser Infrastruktur für grundlegend, um Chancengerechtigkeit sicherzustellen und weiterhin wirtschaftlichen Erfolg in Deutschland haben zu können.

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5 Fragen an: Gerold Reichenbach (SPD)

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Gerold Reichenbach, Jahrgang 1953, Gymnasiallehrer, seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Stellv. Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda, ordentl. Mitglied u.a. im Innenausschuss.

Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Digitale Agenda, Gerold Reichenbach, war schon früh mit dem Internet befasst. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte sowie der damit verbundene digitale Datenschutz sind seine Hauptthemen. Er fordert die Durchsetzung einer Europäischen Datenschutz-Grundverordnung.

1. Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?

1995/1996 war ich einer der ersten hessischen Landtagsabgeordneten, die eine eigene Homepage hatten, damals noch mit HTML selbstgebastelt. Zudem bin ich seit vielen Jahren im In- und im Ausland im Katastrophenschutz engagiert und auch dort spielte das Thema Digitalisierung und kritische Netze zunehmend eine Rolle. Deshalb habe ich mich im Bundestag für die SPD-Fraktion schon sehr früh nach meiner Mandatsübernahme um die Themen kritische Infrastrukturen und Cybersicherheit gekümmert. Ab 2009 kam die Berichterstattung für den Bereich Datenschutz hinzu, 2010 wurde ich stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission „Internet und Digitale Gesellschaft“.

2. Welches netzpolitische Thema liegt Ihnen besonders am Herzen, das Sie im #btADA verfolgen wollen? Weiterlesen