5 Fragen an: Christina Schwarzer (CDU)

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Christina Schwarzer, Jahrgang 1976, seit 2013 Mitglied des Deuschen Bundestages. Sie ist ordentl. Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Christina Schwarzer betrachtet Netzpolitik, aufgrund ihrer langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung in Berlin-Neukölln, primär aus Sicht der Kinder- und Jugendpolitik. Im Ausschuss will sie sich daher verstärkt für einen effektiven Jugendmedienschutz einsetzen.

1. Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?

Wer heute täglich das Internet nutzt, kommt meines Erachtens ständig mit Netzpolitik in Berührung. Alle unsere Verhaltensweisen sind netzpolitisch geprägt – allerdings machen wir uns noch viel zu wenig Gedanken darüber! Da ich den letzten 14 Jahren kommunalpolitisch in Berlin-Neukölln aktiv war, interessiere ich mich gerade im Hinblick auf unsere Kinder und Jugendliche schon länger für das Thema.

2. Welches netzpolitische Thema liegt Ihnen besonders am Herzen, das Sie im #btADA verfolgen wollen?

Ich will mich als Mitglied im #btADA um die Belange unserer Jugendlichen kümmern – der Jugendmedienschutz liegt mir sehr am Herzen. Ich hoffe, dass ich als Obfrau im Familienausschuss hier Synergien schaffen kann.

3. Warum muss Netzpolitik raus aus der Nische?

Netzpolitik geht uns alle an – nur nicht jeder hat das verstanden! Das merke ich immer wieder in Gesprächen mit Leuten, die den #btADA belächeln. Aber ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten 4 Jahren zeigen werden, dass Netzpolitik uns alle berührt.

4. Wer muss noch davon überzeugt werden, dass die Digitale Agenda auf die Große Agenda gehört, dass das Thema also von allgemeiner gesellschaftspolitischer Relevanz ist?

Jeder, der von Digitalisierung nichts hält!

5. Welche Ergebnisse wünschen Sie sich bis zum Ende der Legislaturperiode? Was sollte der Ausschuss in jedem Fall erreichen?

Die Ergebnisse und Hinweise der Enquete müssen bearbeitet, eine breite Öffentlichkeit für unsere Themen hergestellt werden. In meinen Augen müssen Themen wie Netzneutralität und Vorratsdatenspeicherung jetzt endlich abschließend bearbeitet werden. Auf geht’s!

Bild: © Christina Schwarzer/Laurence Chaperon

Buch-Cover von Marina Weisband

Nicolas Krotz

Nicolas Krotz studierte Politikwissenschaften (M.A.). Seit Oktober 2013 ist er Promovend an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und schreibt an seiner Dissertation über die Europäische Union. Kontakt: nkrotz(at)politik-digital.de

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